Wir programmieren Ihre monotone Arbeit weg

Typische Anwendung / Schnittstellen

FTP, CSV und Lieferanten-Import automatisieren — Middleware statt Copy-&-Paste

Viele kleine und mittlere Unternehmen bekommen Preise, Artikelstammdaten oder Lieferscheine noch als Datei — etwa per FTP oder aus einem Lieferantenportal. Dann landet das in Excel, wird sortiert, und irgendwer importiert es von Hand ins ERP oder in die Warenwirtschaft. Genau diese Schleife ist ein Klassiker für individuelle Business-Software und Software-Automatisierung im Mittelstand: ein kleines Programm übernimmt den Job zuverlässig jeden Morgen (oder jede Stunde).

Warum Standard-Software das oft schlecht abdeckt

Große Pakete haben Import-Assistenten — aber selten exakt Ihr Lieferantenformat, Ihre Plausibilitätsregeln und Ihre Eskalation, wenn eine EAN fehlt oder ein Preis sprunghaft steigt. Dann bleibt der Mitarbeitende der menschliche „Adapter“. Eine Middleware-Schicht dagegen ist bewusst schmal: Sie liest genau die Felder, die Sie brauchen, mappt sie auf Ihre Datenbank und protokolliert Fehler so, dass die Buchhaltung oder der Einkauf sie findet — nicht versteckt in einer Excel-Zeile 847.

Typischer Ablauf (vereinfacht)

  1. Ein Dienst prüft den FTP-Ordner oder das Verzeichnis auf neue CSV- oder XML-Dateien.
  2. Dateien werden validiert (Pflichtfelder, Datentypen, Dubletten-Logik). Bei Fehlern: saubere Log-Datei oder E-Mail an die verantwortliche Person — ohne den ganzen Import abzubrechen, wenn das für Sie OK ist.
  3. Korrekte Datensätze werden in Ihre SQL-Datenbank oder per API an Ihr ERP geschrieben. Optional: Abgleich mit bestehenden Artikelnummern.
  4. Archiv-Ordner oder Kennzeichnung „verarbeitet“, damit nichts doppelt läuft.

Handel, Großhandel und Industrie — gleiches Muster, andere Schwerpunkte

Im Großhandel geht es oft um Preislisten und Verfügbarkeiten. In der Produktion eher um Stücklisten-Hinweise oder Rohmaterial-Bezüge. Im stationären Handel müssen Kassensystem und Zentrale denselben Stand sehen. Die Technik bleibt ähnlich; was sich ändert, sind Felder, Häufigkeit und wer freigibt. Deshalb lohnt sich hier kaum ein Standard-„Import-Modul“ aus dem Regal — sondern eine individuelle Anbindung, die mit Ihnen mitwächst.

Sicherheit und Betrieb

Läuft der Dienst bei Ihnen im Netz oder auf einem geschützten Server in Europa, entscheiden wir gemeinsam — abhängig davon, ob nur interne Dienste zugreifen oder ob Lieferanten aus dem Internet einliefern. Verschlüsselung (z. B. FTPS/SFTP), getrennte Zugänge und nachvollziehbare Logs sind Standard, keine Luxus-Extras.

Was das mit „Prozessautomatisierung kleiner Unternehmen“ zu tun hat

Jede Stunde, die niemand mehr mit Kopieren und Spaltenbereinigung verbringt, ist Prozessautomatisierung im wörtlichen Sinn — messbar, oft schon in der ersten Woche. Wenn Sie später eine zweite Quelle anbinden wollen (z. B. REST-API statt FTP), erweitern wir dieselbe Basis statt ein neues Tool einzuführen. So bleibt Ihre IT-Landschaft überschaubar, auch wenn Sie kein eigenes Entwicklerteam haben.

Nächster Schritt

Wenn Sie uns ein Beispiel-File und Ihr Zielsystem nennen, können wir im Erstgespräch grob skizzieren, was Aufwand und Risiken sind — ohne Verpflichtung. Parallel finden Sie auf der Seite Interne Tools & Dashboards die Einordnung, wie Oberflächen und Hintergrunddienste zusammenspielen.